Google-Produkte: Maps und YouTube in Deutschland beliebt

Eine Werbe- und Webdesignagentur wie medialeitwerk kommt um Angebote von Google nicht herum. Im Rahmen unserer täglichen Recherche stoßen wir immer wieder auf interessante Statistiken, die in diesem Beitrag auch Google betreffen.

Für Smartphones bietet Google längst ein breites Spektrum an Applikationen an, die teilweise mehr als 1 Milliarde mal installiert wurden. Doch welches Produkt ist in Deutschland beliebt, und welches App fristet ein Nischendasein?

Statista hat dazu eine Online-Umfrage durchgeführt. Die Teilnehmer wurden befragt, welche Google-Produkte „mindestens gelegentlich“ genutzt werden. Mit 1.000 befragten Personen ist diese Umfrage nicht unbedingt repräsentativ, lässt aber interessante Rückschlüsse auf die Nutzung von Google-Apps zu.

Das Team von medialeitwerk möchte Ihnen den „Sieger“ dieser Umfrage nicht vorenthalten. Mit 80 Prozent stellen Google Maps und YouTube die meistgenutzten Anwendungen dar.

Dass der hauseigene Browser Google Chrome mit 62 Prozent nur auf Platz vier der Umfrage rangiert, sorgt für eine gewisse Überraschung. Bislang war die allgemeine Annahme, dass Apps ein Webseiten-Angebot nicht leicht verdrängen können. Mit YouTube (Platz 1), Google Maps (Platz 2) und der Google.de-App (Platz 3) sind drei Applikationen beliebter als der Browser selbst.

Statista wertete die Angaben von 1000 Personen zu Google-Apps aus (Quelle: Statista)
Statista wertete die Angaben von 1000 Personen zu Google-Apps aus (Quelle: Statista)

Dass der Chrome-Browser nur auf Platz vier landete, lässt sich wie folgt erklären:

  1. Die Applikationen YouTube und Maps als App sind für Endanwender interessanter als die über den Browser erreichbare Online-Variante, da sie einfacher zu bedienen sind und speziell für mobile Endgeräte optimiert wurden. Ein Browser auf dem Handy ist scheinbar nur von sekundärer Bedeutung, da herunterladbare Apps die gewünschte Anwendungsfunktionalität bereits vollständig abdecken.
  2. Die Umfrage erfasste keine tatsächlichen Zahlen, sondern lediglich die subjektive Meinung der Befragten („Welche App nutzen Sie mindestens gelegentlich?“). Es ist zu vermuten, dass Endanwender gar nicht bemerken, dass Sie sich im Chrome-Browser befinden. Über ein Such-Widget auf dem Homescreen gelangen sie etwa in die Google-Suche im Chrome-Browser, ohne es zu bemerken.
  3. Obwohl der Chrome-Browser der beliebteste Internetbrowser ist, existieren noch andere Browser, die einen nicht zu verachtenden Marktanteil haben und diese Umfrageergebnisse daher beeinflusst haben.

Auch die Annahme, dass das soziale Netzwerk Google+ zunehmend zur virtuellen Geisterstadt wird, kann für den deutschen Markt widerlegt werden: Von jedem vierten Deutschen wird Google+ mindestens gelegentlich genutzt.

 

 

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