Bye, bye – Flash stirbt aus

Bis vor wenigen Jahren galt Flash noch als Quasi-Standard für animierte Inhalte auf Internetseiten. Das ganze ist nicht verwunderlich, berücksichtigt man doch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie: Ganze Online-Games lassen sich in Flash realisieren, und auch Online-Videos konnten mit Flash-Technologie ausgegeben werden. Ganze Berufsfelder haben sich um die Entwicklung von Flash-Inhalten gedreht.

Flash ist jedoch nicht mehr zeitgemäß. Es gilt als veraltet. Mit dem Siegeszug von HTML 5, einer standardisierten Auszeichnungssprache für das Internet, gibt es keine Vorteile mehr, die ein weiteres Dasein von Flash berechtigen würden.

Bereits seit geraumer Zeit verkündigen Browser-Hersteller wie Google (Chrome) oder Mozilla (Firefox), Flash-Inhalte nicht mehr unterstützten zu wollen. Mit der Chrome-Version 55 macht Google nun ernst: Zukünftig werden Flash-Inhalte standardmäßig deaktiviert. Der Benutzer muss hier erst die Ausführung von Flash-Inhalten bestätigen.

Dieser Schritt soll, so Google, das Interesse für Online-Erfahrungen durch HTML-5-Inhalte weiter steigern. Auch wenn Flash mit dieser Maßnahme nicht vollständig ausradiert wird, ist es ein erster großer Schritt in die oben genannte Ankündigung.

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