Warum dauert es so lange, eine Datei auf meinem Computer zu suchen, während Google das gesamte Internet fast sofort durchsucht?

Streng genommen ist dazu die Fragestellung nicht richtig. Während Ihr Betriebssystem die Namen jeder einzelnen Datei prüfen muss, kann Google (und auch andere Internetportale) Daten anhand einer Datenbank prüfen. Datenbankzugriffe erfolgen in der Regel schneller als ein Zugriff, der auf das Dateisystem zugreifen muss.

Zusätzlich spielt die technische Infrastruktur von Google eine bedeutende Rolle: Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt auf den sogenannten RAM, dies ist ein Zwischenspeicher, auf dem die Lesezugriffe schneller stattfinden können als auf einem Dateisystem (beispielsweise eine Festplatte).

Die Anfrage eines Besuchers wird bei Google von mehreren Rechnern gleichzeitig und parallel verarbeitet. Während also ein einzelner Rechner 20 Sekunden für eine Suchanfrage benötigt, können 200 Rechner im Verbund die Aufgabe in nur wenigen Millisekunden lösen.

Außerdem spielt die Abfragelogik eine große Rolle. Beliebte Suchanfragen werden separat gespeichert und direkt ausgegeben, ohne eine erneute Suche auszuführen.

Bei all diesen Optimierungen muss berücksichtigt werden, dass ein Großteil der Google-Ingenieure für die Performance zuständig sind. Jedoch sind auch mittelständische Internet-Agenturen wie medialeitwerk in der Lage, große Datenmengen in kürzester Zeit abzuarbeiten.

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